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(9. Woche August 2010)

Erholung PUR - ein "in Dir - grenzenlos" mitten am Tag

Rummel, Hängemattenland, Genießer-Cappuccino-Pause, grüne Wiesen im Sonnenschein – beim JUFE, trotz aller Action, ausruhen leicht gemacht!

Da kann ich sagen was ich will - hier in meiner Bude, immer einen Klick von Ablenkung entfernt, im Alltag chillen, dass ich mich nacher wirklich erholter fühle ... das ist gar nicht so leicht! Ich werde ruhig und alles (un)mögliche in mir auf einmal lauter, dem ich gar keine Aufmerksamkeit schenken will - nichts tun, wie geht das eigentlich?

Meine Beobachtung: ein Telefonat am Abend, ein Verabreden in der Stadt, eine kleine Runde mit Kollegen mittags im Park -  die These lautet: gemeinsam entspannt sichs leichter, was meinst du?

(-: Marianne :-)

(Weitere Quelle: Podcasts zur Erholung www.virtuelles-heiligtum.com)

Ein Tipp für Paare:

Voll entspannen, das geht, wenn ich mich in die Liebe eines anderen hinein fallen lassen, mich entspannen kann. Als Paar heißt das an einem anstrengenden Alltag: wir legen uns am Abend miteinander nieder, wir ruhen beieinander aus. Es genügt sich an der Hand zu halten und da reicht ein: „du!“ Wir lassen alles los! Und dann sag ich „Du, das war heute schlimm “ das oder das, und vielleicht sagt mein Partner: „ok – ich bin aber bei dir!“
Und wenn die Sache mit dem Chef heute so mies war, so giftig, so ärgerlich, dann lass ich da meinen Partner jetzt noch dazu. Man kann in einer Beziehung in ein Problem auch nachträglich einsteigen – dann lass ich den anderen mittun, warum? Es geht ja nicht um Uhrzeit sondern um seelische Wirklichkeit, in mir liegt etwas, was weh tut und da kann ich mir nachträglich noch eine Hilfe gewähren lassen. Der Ärger ist noch in mir und dann sage ich „Du!“ wir beide sind jetzt ineinander und der andere sagt „ ich bin jetzt bei dir“. Und das geschehen lassen, dass der andere jetzt bei mir ist, das bedeutet Entspannung.
Krampf entsteht wenn ich sage „ Ich muss das durchstehen“ Das bringt im Allgemeinen nichts. Sich helfen lassen entspannt. Und ich brauche einen Partner der das will und tut. Dabei ist nicht wichtig, ob du das Problem löst. Wichtig ist, dass du das Problem in dich aufnimmst. Das der andere das Gespür hat, ich habe einen Platz in deinem Herzen.


Ein Tipp für jedermann:

Zuwendung ist keine Frage der Zeit - Zuwendung ist eine Frage der Qualität. Religiöse Tätigkeit legen wir oft außerhalb des Alltags. „Wenn 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind“  so sagt der Herr „ bin ich mitten unter ihnen“. Das heißt wenn ich meinem Mädchen ganz einfach sage „Du“ dann ist der Herr in unserer Mitte. Oder ich bedenke eine ganz einfachere Sache „Mein großer Gott liebt meinen Arbeitskollegen“. Das ist also gleichsam jemand und dann schau ich meinen Gott an „ Mein Gott liebt diesen Menschen“ einfach so und das ist eine wunderbare Sache. Da schau ich einen lieben Menschen an und mache mir einen Augenblick bewusst, mein großer Gott liebt diesen Menschen und ich sage meinem Gott „du das machst du gut, lass ihn spüren, dass du ihn liebst – irgendwie, mach ihn fröhlich oder mach ihn stark.“
Ein anderes, auch nicht eine Frage von Zeit: Am Abend, bevor wir uns niederlegen, gehen wir in unsere religiöse Ecke, in unser Hausheiligtum oder wir machen das im Bett. Wir lassen uns von unserem großen Gott liebevoll anschauen. Zärtlichkeit. Wichtig ist, wir nehmen uns Zeit dafür. Zeit ist da aber eine Frage der inneren Zuwendung, nicht der Dauer. Wenn ich mich innig einem Menschen zuwende, dann sind 5 Minuten sehr viel. Zärtlichkeit ist eine Hinwendung zum Du.

Im (Herzens-)Heiligtum ausruhen – nichts für Anfänger, packen wirs an (-:

 

Gebet:

Ich darf ruhn an deiner Brust,

Herr, so ganz nach Herzenslust;

deinem Lieblingsjünger gleich,

sorgen für dein Friedensreich.

...

Du lässt mich ja nie allein,

helfend wirst du in mir sein,

mit mir gehn zu Leid und Streit,

ist der Weg auch hart und weit.

...

Bleib ich so vereint mit dir,

wirkst in mir du für und für,

schaut auf mich voll Seligkeit

Vater aus der Ewigkeit.
(J.Kentenich, Himmelwärts, S. 23, 24)

 

Konkret:

a) Blick erheben, mitten am Tag - Sonne auf mich scheinen lassen und wahrnehmen: ich bin stark ! da ist einer bei mir ... und wenn auch nur 20 Sekunden (es ist keine Frage der Dauer ...)

b) Wegfahren, Frei haben - URLAUBSZEIT - mist, ich komm nicht raus ... ok, ich suche meines Freundes Haus (-: einmal chillen zu zweit - lasst euch was einfallen.

c) Urlaub = Action PUR ! und wo bleib ich ?! statt ein ganzes Buch verschlingen vielleicht nur bei 2 Sätzen "ausruhen" ? Was heißt das für dich, bei deinem Aktion-Programm der freien Tage...